Ich will was bewegen!

Bei der Kommunalwahl am 30. August trete ich als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirk Flingern / Zoo (Bezirk 2) für die Bezirksvertretung und den Rat der Landeshauptstadt an. Für die Bezirksvertretung 2 kandidiere ich auf Platz 3 der Reserverliste meiner Partei, für den Stadtrat als Direktkandidat im Wahlkreis 08 Düsseltal Südost / Flinger Broich.

Mit diesen Inhalten möchte ich um Ihr Vertrauen werben:

Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger an unserer Stadtbezirksentwicklung beteiligen.

Flingern-Düsseltal ist ein bunter Stadtbezirk, der in den letzten Jahren deutlich an Lebensqualität gewonnen hat.

Das im Jahre 2008 ausgelaufene Förderprogramm „Soziale Stadt“ und das Stadtteilbüro auf der Birkenstraße hatten daran einen erheblichen Anteil. Diese Entwicklung wollen wir weiter fördern: ich will alle BewohnerInnen an der Ausgestaltung ihres Stadtteils beteiligen.

Gemeinsam mit den Grünen in Flingern und im Düsseltal, möchte ich mich in der Bezirksvertretung, im Rat und gegenüber der Verwaltung einsetzen Bürger-Engagement weiter zu fördern.

Die Entwicklung der Quartiere in unserem Stadtbezirk – seien es Gewerbegebiete wie an der Fichtenstraße und Erkrather Straße oder die Zukunft des Dillinger Geländes oder Wohngebiete wie an der Kiefernstraße – ist von öffentlichem Interesse. Dieses Interesse drückt sich durch frühzeitige Beteiligung von Bürgereinnen und Bürgern aus.

Zeit für Familie:

Unser Stadtbezirk hat zweifellos in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen. Das gilt leider nicht für alle Teile der Bevölkerung:

für Familien mit Kindern fehlt es an bezahlbarem Wohnraum.

Im dicht besiedelten Flingern fehlen ausreichende Spielflächen, attraktive Spielplätze, wohnortnahe Kinderbetreuungsangebote und offene Ganztagsangebote an den Schulen.

Insbesondere für Kinder unter 3 Jahren gibt es nicht genügend Plätze in Kindertageseinrichtungen. Hier muss in der kommenden Wahlperiode ein bedarfsdeckendes Angebot geschaffen werden.

Die vorhandenen Spielplätze bedürfen der regelmäßigen Pflege und dürfen nicht zu Hundeklos verkommen!

Die wenigen Grün- und Erholungsflächen sollen nicht dadurch an Qualität einbüßen, dass sie durch Tiefgaragen unterkellert werden. Für die in Teilen des Stadtbezirks vorhandene Parkraumproblematik müssen andere Lösungen her. Schließlich müssen wir die frische Luft in unseren Parks erhalten , denn dies ist besonders für Kinder wichtig.

Teilweise werden die nach wie vor vorhandenen Industriebrachen in unserem Stadtteil in attraktive Gewerbestandorte umgewandelt, wodurch auch neue Arbeitsplätze entstehen.

Ich erwarte von den Investoren, dass dabei auch die Interessen der MitarbeiterInnen mit Kindern berücksichtigt werden und betrieblich mitfinanzierte Betreuungsplätze entstehen. Was in anderen Metropolen längst selbstverständlich ist, darf hier nicht als utopische Forderung angesehen werden.

Mein besonderes Augenmerk gilt der zukünftigen Entwicklung des ehemaligen „Dillinger-Geländes“ und dessen Umfeld. Hier setzen wir Grüne uns für ein integriertes zukunftsweisendes Miteinander von Wohnen und Arbeiten im Grünen ein. In ganz Europa gibt es dafür gute Beispiele und wegweisende Projekte – warum nicht auch in unserem Stadtbezirk?

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