Kein Ei aus Quälerei – Kein Ei mit der Drei

Kein Ei aus Quälerei – Kein Ei mit der Drei

Die Jungen Grünen Düsseldorf verteilen kostenlose Bio-Ostereier auf dem Benrather-Marktplatz und machen auf die Tierquälerei in der Käfighaltung aufmerksam

Kein  Ei aus Quälerei – Kein Ei mit der DreiOstern steht vor der Tür und der Verbrauch von Eiern steigt enorm. Schließlich legt der Osterhase traditionell Ostereier ins Nest. Ostern ohne Eier, das will niemand. Woher der Osterhase aber die Eier bekommt, dass wissen nur wenige. Wir Grünen wollen daher die VerbraucherInnen aufklären, denn sie haben die Macht, die Tierquälerei durch bewusste Kaufentscheidungen zu beenden.

Wer sein Frühstücksei nicht auf Kosten der Hühner genießen will, sollte daher zu einem Ei aus ökologischer Haltung (mit der 0 vorne) oder Freilandhaltung (mit der 1) nehmen. Eier mit der 2 sind kritisch, Eier mit der 3 sind Tierquälerei!

Seit Anfang 2009 sind die herkömmlichen Legebatterien in Deutschland nicht mehr erlaubt. Neben der Boden- und Freilandhaltung wurde jedoch durch den damaligen Verbraucherschutzminister Seehofer, eine neue Haltungsform eingeführt: die so genannte Kleingruppenhaltung. So wurde durch die Hintertür die tierquälerische Haltung von Millionen Legehennen wieder legalisiert. Davon profitieren allen die Groß-Konzerne der Agrarindustrie, denn über 90 % der 35 Millionen Legehennen werden in Deutschland von weniger als 10 Betrieben gehalten (Statistisches Bundesamt 2007).

Dagegen produzieren tausende kleine und mittlere Boden- und Freilandbetriebe artgerecht. Während die Nachfrage nach biologischen und artgerechten Tierprodukten förmlich explodiert, stagniert die Zahlen des Ökolandbaus in NRW. Das ist eine weitere Folge der ideologischen Agrarpolitik von schwarz-gelb. Durch Agrarsubventionen an eine umweltschädliche Landwirtschaft schadet diese Landesregierung im erheblichem Maße den Klimazielen der Bundesregierung und nimmt hunderttausendfaches und unnötiges Tierleid billigend in Kauf.

Wir Grüne fordern deshalb:

  • eine Landwirtschaft, die grundsätzlich auf tierquälerische Haltungsformen verzichtet.
  • die Kennzeichnung der Haltungsform bei Lebensmitteln und für Tierschutzsiegel aus artgerechter Tierhaltung ein, analog zur Kennzeichnung von Eiern.

weitere Links:

http://www.foodwatch.de/

http://www.gruene-jugend.de/nachrichten/67696.html

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