ein Tag im Zoo Dortmund

Bei einem Rundgang durch den Dortmunder Zoo sprach ich mit Dr. Frank Brandstätter (Direktor des Dortmunder Zoos), Erika Scheffer (Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund e.V.) und Dr. Jürgen Brunsing (Ratsherr Dortmund) über aktuelle Themen des Tierschutzes und die Situation des Dortmunder Zoos. Dabei ging es u.a. um die Themen Artenschutz, Zuchtprogramme und die aktuelle Debatte um das Säugetiergutachten. Der Dortmunder Zoo ist einer der größten Zoos in Deutschland, mit etwa 1.500 Tieren in 230 Arten die in dem Parkgelände über dem Grubenfeld einer ehemaligen Zeche leben. Der Tierschutzverein und der Zoo arbeiten eng zusammen und haben bereits einige Projekte erfolgreich auf den Weg gebracht. Giraffe, Abgeordneter und Zoodirektor Neben vielen kleineren Projekten verdanken die Nashörner und die Leoparden dieser Zusammenarbeit ihre neuen Gehege. Ganz aktuell wird an einem neuen Haus für die Erdmännchen gebaut.

Der Dortmunder Zoo legt besonderen Wert auf seine Funktion als Bildungseinrichtung und Informationsquelle für seine jungen Besucher: die Begegnung mit anderen Lebewesen wird mit zusätzlichen Angeboten und Lernpfaden unterstützt. Über den Wandel der Zoos „vom Zwinger zum Zoo“ gibt es eine eigens eingerichtete Station in einem ehemaligen Tigergehege. Es war ein informativer Nachmittag in Dortmund und ich war sehr beeindruckt über das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen, sowie über die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Zoo und dem Tierschutzverein.

Austausch mit einer Giraffe

1 Kommentar

  1. tanja dischinger sagt: Antworten

    Sehr geehrter Herr Abel,
    schockiert, aber sicher nicht überrascht, habe ich heute in der rp gelesen, dass Sie als Reaktion auf Ihr mutiges Auftreten gar bedroht werden. Es ist unsäglich, wie schwierig und sogar gefährlich es scheinbar ist, Nichtraucher zu schützen. Mit vernünftigen Argumenten ist es bei vielen Rauchern schwer Gehör zu finden. Die besten Argumente stehen auf jeder Packung.
    Daß hochdotierte Volksvertreter wie Frau Strack-Zimmermann Schulter an Schulter mit Mitgliedern einer Rockerbande durch die Straßen zieht, es toleriert, daß Teilnehmer der Demonstration einen „modifizierten“ Judenstern tragen, entbehrt jeden Komentars. Das muss doch auch politische Konsequenzen haben. Lassen Sie sich nicht entmutigen! Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.
    Viele Grüße, Tanja Dischinger

Schreibe einen Kommentar