zu Besuch bei der Graf-Recke-Stiftung

Die Graf-Recke-Stiftung ist eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands und hat ihre Wurzeln in Düsseltal, oder wie es früher geschrieben wurde „Düsselthal“. Graf von der Recke-Volmerstein erwarb dort 1822 die Trappistenabtei und verlegte das von ihm gegründete Rettungshaus für Waisenkinder dorthin. An das Kloster erinnert heute nur noch der Hungerturm an der Fritz-Wüst-Straße, denn mit der zunehmenden Industrialisierung des Düsseltals wurde das Waisenhaus 1902 nach Wittlaer verlegt, wo bis heute der Sitz der Graf-Recke-Stiftung ist. Dort besuchte ich Pfarrer Ulrich Lilie (Theologischer Vorstand) und Frau Skodzig (Finanzvorstand) zu einem Gespräch über die vielseitigen Einrichtungen und Aktivitäten der Stiftung. Heute besteht die Stiftung aus den Geschäftsbereichen

  • Erziehung und Bildung
  • Wohnen und Pflege
  • Sozialpsychiatrie und Heilpädagogik

Die Stiftung ist eine selbständige kirchliche Stiftung im Sinne des Stiftungsgesetzes Nordrhein-Westfalen. Sie ist Bestandteil der Diakonie der EKiR und Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland.

zu Besuch bei der Graf-Recke-Stiftung

Die Grundsätze der Stiftungsarbeit haben mich sehr beeindruckt: Die von der Goldenen Regel (MT 7,12) abgeleiteten ethischen Standards für den Umgang innerhalb der Belegschaft und mit den Patienten bzw. Klienten, sind Leitbild und Vision zugleich. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, die Betreuung von Menschen mit Behinderungen und die Unterstützung sowie Aufnahme von hilfs- und betreuungsbedürftigen Menschen. Natürlich auch die Erziehung und Ausbildung von Kindern im christlichen Sinne.

Unter der Überschrift Agenda 2015 plant die Stiftung für die unmittelbare Zukunft. Im Mittelpunkt stehen dabei Veränderungen und neue Wege bei der Unterbringung ihrer Patientinnen und Patienten mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Bedarfen. Die Planungen für einem neuen Campus in Wittlaer wurden in ein städtebauliches Gesamtkonzept eingebettet und sind sehr beeindruckend. Die Planungen sind bereits weit vorangeschritten und die modulare Umsetzung ist nicht mehr weit entfernt.

Ich werde in einer Einrichtung der Stiftung auf ihrem Campus in Hilden zu einem Praktikum in der Sommerpause zurückkehren und mir beim Sommerfest Ende Juni einen Eindruck vom Campus im Düsseldorfer Norden machen.

mehr Informationen über die Stiftung und die Möglichkeit für konkrete Projekte zu spenden, gibt es hier:

http://www.graf-recke-stiftung.de

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