Besuch des US-Botschafters im Landtag

Der neue Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, John B. Emerson, besuchte heute gemeinsam mit Generalkonsul Stephen A. Hubler den Landtag und nahm sich Zeit mit den Abgeordneten der NRW-USA Parlamentariergruppe zu sprechen. Natürlich spielten in dem einstündigen Austausch die aktuellen Themen Syrien und NSA eine große Rolle. Der Botschafter stellte zudem seine Agenda für die kommenden Jahre vor. In deren Mittelpunkt steht der kulturelle und akademische Austausch unserer beiden Länder. Die Generation, die nach 1989/1990 also nach dem Fall des eisernen Vorhangs geboren wurde, sei besonders wichtig für die Beziehungen beider Länder. Es gilt Vertrauen wiederherzustellen und miteinander im Gespräch zu bleiben, so Emerson.

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Als Kulturpolitiker habe ich mich besonders darüber gefreut, dass der neue Botschafter die Rolle der Kultur als besonders wichtig für unsere Beziehungen einschätzt und sich vornehmlich um diesen Bereich kümmern möchte. Sein Statement vor dem Senate Foreign Relations Committee hatte dies auch kurz angerissen http://www.foreign.senate.gov/imo/media/doc/Emerson_Testimony.pdf

(Das Testimony ist nur sehr kurz, das Protokoll der Anhörung gibt mehr Aufschluss)

Die Parlamentariergruppe NRW-USA wird wieder vor dem Plenum im September tagen und der Generalkonsul wird an dieser Sitzung zu Gast sein. Auf dieser Sitzung soll der akademische Austausch im Mittelpunkt stehen.

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