Ein Besuch im Tierheim Hilden

Am Freitag, den 02. September besuchte ich zusammen mit der Direktkandidatin im Wahlkreis Mettmann I, Ophelia Nick das Hildener Tierheim. Ein wichtiges Thema bei diesem Besuch war das Thema Kastration von Katzen und die Registrierung durch einen Chip. Damit könnte die Katzenpopulation besser eingedämmt werden. Die Vorsitzende des Tierheims Sandra Kuschewski fordert daher eine Kastrations- und Registrierungsplicht für Katzen.2013-08-02-16.52.42-1-1024x768

Hierdurch könnten die Tierschutzvereine deutlich entlastet und Kosten reduziert werden. Das Tierheim in Hilden ist auch für die Städte Erkrath, Mettmann, Langenfeld und Monheim zuständig. Zurzeit wird an einem neuen Katzenhaus gebaut. Nicht nur bekannte Tiere wie Katzen, Hunde und Kaninchen werden hier abgegeben. Es finden sich auch immer mehr exotische Tiere unter den Mitbewohnern. Die Zahl der exotischen Tiere, welche über Exotenbörsen und Onlinehandel gehandelt werden und oft sehr hohe Ansprüche an ihre Haltung haben, nimmt ständig zu.

Es kommt vor, dass es sich um bedrohte Tierarten handelt, welche illegal gefangen werden. Durch Unkenntnis der Tierhalter sterben viele Tiere. Die Tierheime in ganz Deutschland sind mit dieser wachsenden Problematik stark gefordert. Das Tierheim beherbergte im Augenblick unseres Besuches 30 Hunde, die von eigenen HundetrainerInnen umsorgt und ausgeführt werden. Für diejenigen, die absehbar eine längere Verweilzeit in Anspruch nehmen werden, stellt das Tierheim größere Freiflächen zur Verfügung. Das Land NRW fördert mit etwa 500.000 € die Instandsetzung von Tierheimen und bietet die Möglichkeit auch Gelder für die Kastration von Tieren zu beantragen. Insgesamt war es ein sehr aufschlussreicher und spannender Besuch.

 

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