Das Land sichert die Schulsozialarbeit und entlastet die Kommunen

Zum heutigen Beschluss der Landesregierung zur weiteren finanziellen Sicherung der Schulsozialarbeit erklären Marion Warden (SPD) und Stefan Engstfeld (Grüne) im Namen aller sechs Abgeordneten der Regierungsfraktionen aus Düsseldorf

Die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen wird weitergehen! Darauf hat sich die rot-grüne Landesregierung verständigt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat heute bekannt gegeben, dass das Land für die kommenden Jahre dafür jeweils rund 48 Millionen Euro zur Verfügung stellt.
2011 hatte der Bund das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) aufgelegt, dazu begleitend wurde die Sozialarbeit an Schulen finanziert. 2013 wurde das Programm eingestellt und ohne Ersatz beerdigt. Die Landesregierung hat nun beschlossen, den 53 kreisfreien Städten und Kreisen ein Angebot zur Weiterfinanzierung der Sozialarbeit an Schulen für die kommenden drei Jahre (2015 bis 2017) mit einem Gesamtvolumen von ca. 48 Millionen Euro pro Jahr zu unterbreiten.
Das ist ein guter Tag für Düsseldorf. Das Land übernimmt in unserer Stadt einen Anteil von 60 Prozent in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro. Die wertvolle Arbeit in den Schulen kann damit weitergehen.“
Von dem Programm profitieren vor allem bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe herzustellen. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden an Grundschulen, in den ersten Klassen der Haupt- und Förderschulen, beim Übergang in den Beruf, aber auch im Umfeld der Schulen eingesetzt.
Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass der Bund seiner Verantwortung zur dauerhaften Finanzierung der Sozialarbeit an Schulen gerecht wird.

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